schemeReferenceID
| Key | Format | CND | Description |
|---|---|---|---|
ans..64 | C | Spezifische Transaktions-ID des Kartenschemas, die für nachfolgende Zahlungen mit gespeicherten Zugangsdaten, verzögerte Autorisierungen und Wiedereinreichungen erforderlich ist. Pflicht: CredentialOnFile – initial false – unschedule MIT / recurring schemeReferenceID wird bei 3DS2-Zahlungsvorgängen zurückgegeben. Bei einem Fallback auf 3DS1 prüfen Sie bitte zusätzlich auf TransactionId. Die SchemeReferenceID ist eine eindeutige Kennung, die von den Kartenmarken generiert wird. In der Regel können Computop-Händler die SchemeReferenceIDs für Abonnements übergreifend verwenden, welche unter Verwendung eines anderen PSP / separater Paygate-MerchantID / separater Acquirer ContractID / Acquirer erstellt wurden. |
schemeReferenceID_REST
| Key | Format | CND | Description | |
|---|---|---|---|---|
ans..64 | C | Spezifische Transaktions-ID des Kartenschemas, die für nachfolgende Zahlungen mit gespeicherten Zugangsdaten, verzögerte Autorisierungen und Wiedereinreichungen erforderlich ist. Pflicht: CredentialOnFile – initial false – unschedule MIT / recurring schemeReferenceID wird bei 3DS2-Zahlungsvorgängen zurückgegeben. Bei einem Fallback auf 3DS1 prüfen Sie bitte zusätzlich auf TransactionId. Die SchemeReferenceID ist eine eindeutige Kennung, die von den Kartenmarken generiert wird. In der Regel können Computop-Händler die SchemeReferenceIDs für Abonnements übergreifend verwenden, welche unter Verwendung eines anderen PSP / separater Paygate-MerchantID / separater Acquirer ContractID / Acquirer erstellt wurden. |
Wichtige Information: Dummy SchemereferenceIDs laufen zu Ende Oktober 2022 ab
Nutzen sie als Händler noch die von den Kartenmarken ausgegebenen dummy SchemereferenceIDs, müssen diese zum 01.11.2022 umgestellt / aktualisiert werden.
Das bedeutet für sie, dass ihre Kunden aufgefordert werden müssen ihre Kartendaten zu aktualisieren und zusätzlich ist eine 3DS Authentifizierung verpflichtend. Für diesen Prozess stehen ihnen die nachfolgenden Möglichkeiten zur Verfügung, welche Sie durch die Erstellung eines Payment Links an die Kunden geben können oder Kunden werden im Shop über eine separate Funktion dazu aufgefordert.
Transaktion inkl. Reservierung eines Rechnungsbetrag X
Möchten Sie die Aktualisierung/Umstellung auf eine gültige SchemereferenceID während eines regulären Payments durchführen, d.h. der Kunde soll über einen Betrag X auch belastet werden, nutzen Sie hierfür die Standard Kreditkartenschnittstellen (...payssl.aspx oder auch ...paynow.aspx).
Wichtig hierbei ist, dass das JSON Objekt credentialOnFile als CIT + initial=true initialisiert werden muss. Dadurch ist eine 3DS-Challenge verpflichtend und die SchemereferenceID wird basierend darauf generiert und kann für weitere Folgeeinzüge als MIT verwendet werden.
Kartenverifikation - 0.00€ Transaktion
Möchten Sie die Aktualisierung/Umstellung auf eine gültige SchemereferenceID als Account Verifikation (Prüfung der Kartendaten bei der Bank mit einer 0.00 € Transaktion) durchführen, nutzen Sie hierfür bitte auch die Standard Kreditkartenschnittstellen (...payssl.aspx oder auch ...paynow.aspx).
Auch hier ist es wichtig das die Transaktion mit dem JSON Objekt credentialOnFile als CIT + initial=true initialisiert wird. Dadurch ist eine 3DS-Challenge verpflichtend und die SchemereferenceID wird basierend darauf generiert und kann für weitere Folgeeinzüge als MIT verwendet werden.
Zusätzlich senden Sie in in diesem Fall bitte den weitere Key-Value-Parameter AccVerify mit, dadurch wird nachgelagert eine 0.00 Transaktion ausgelöst.
Allgemeine Information
Die SchemereferenceID ist eine eindeutige direkt von den Kartensystemen wie VISA und MC bereitgestellte Transaktions-ID, um eine Transaktion im gesamten Zahlungs-Ökosystem eindeutig zu referenzieren. Sie wurde anfänglich von VISA gemäß deren Framework-Spezifikationen wie COF (Credential On File) und MIT (Merchant Initiated Transactions) eingeführt und ist relevant für Anwendungsfälle mit Transaktionsarten wie Wiederkehrend, UCOF (MIT), Inkrementell, Verzögerte Autorisierung, Wiedervorlage usw.
Mit der Veröffentlichung der EMV 3DS-Spezifikationen entstand auch für MasterCard die Anforderung, eine derartige eindeutige ID zu verwenden, welche sie “traceID” oder “grandfathering ID” nannten. Die Logik dahinter ist, dass sich der Issuer auf diese ID verlassen kann, um die anfängliche Zahlung mit allen nachfolgenden zu verknüpfen, die sich in einem Dauerauftrag in in einem COF- oder MIT-Regime darauf beziehen. Das ermöglicht dem Issuer, für alle nachfolgenden Zahlungen abweichende Transakationsregeln anzuwenden (d.h. kein CVV/CVC, keine zusätzlichen Authentisierung in EMV 3DS).
In der derzeitigen Situation wurde den Händlern für Mastercard/Maestro-Transaktionen, bei denen die anfängliche Zahlung (Einrichtung einer Vereinbarung) vor dem Inkrafttreten der Regulierung erfolgt ist, in den Autorisierungsantworten keine “schemeReferenceID” bereitgestellt. Computop fordert von jenen Händlern, die diese Anwendungsfälle betreffen, sich bei diesem Parameter bei allen nachfolgenden (COF/MIT) Transaktionen mit ihrem Acquirer über die Verwendung des vom Kartenschemes genehmigten statischen Wertes "Grandfathering" abzustimmen.
Bei anfänglichen Zahlungen (Einrichtung einer Vereinbarung) nach Inkrafttreten der PSD2-Regulierung müssen die Händler den in der Antwort als “schemeReferenceID” bereitgestellten Wert speichern und in allen nachfolgenden Zahlungen, die sich auf diese anfängliche Vereinbarung beziehen, an das Paygate übermitteln. Bei VISA ist die “schemeReferenceID” äquivalent zum vorherigen Paygate-Parameter “TransactionID”, den die Händler derzeit gemäß COF & MIT Frameworks übermitteln.
Sollten Ihnen ältere Kartentoken vorliegen, bei denen keine schemeReferenceID erfasst wurde, empfehlen wir die Verwendung der folgenden Platzhalter bei Folgetransaktionen:
VISA: 887001863998888
MasterCard: 1231_MCC999999
Diese Werte sind gültig bis Oktober 2022 kombiniert mit der Deaktivierung von 3DSecure 1.0.
Sollte eine Folgetransaktion auch mit Platzhalter-schemeReferenceID fehlschlagen, muss erneut eine initiale Transaktion im Beisein des Kunden durchgeführt werden, um eine schemeReferenceID zu erhalten.